Flensburg
- bekannt wegen den Punkten - hat so viel mehr zu bieten
Flensburg
- die nördlichste Stadt in Deutschland. Bekannt durch das
Kraftfahrt Bundesamt ( KBA) wo von so vielen Autofahren die Führerscheine
und Punte "lagern".
Doch Flensburg
hat viel mehr zu bieten . Wunderschöne alte Kaufmannshöfe,
super Strände und und und .....
Flensburg
(dänisch und niederdeutsch: Flensborg, friesisch: Flansborj)
ist eine kreisfreie Stadt im Norden Schleswig-Holsteins. Nach
Kiel und Lübeck und vor Neumünster ist Flensburg die
drittgrößte Stadt des Bundeslandes und die größte
im Landesteil Schleswig. Flensburg ist die nördlichste kreisfreie
Stadt Deutschlands und die nördliche Grenze der Halbinsel
Angeln.
Die nächsten größeren Städte sind Kiel (86
km südöstlich), Odense in Dänemark (etwa 90 km
nordöstlich) und Hamburg 158 km südlich.
Flensburg
liegt in Deutschlands ganz oben. Nördlicher geht es nicht.
Mehr skandinavisches Flair versprüht keine Stadt in Schleswig-Holstein:
kleine, bunte Fischerhäuser, alte Märkte und Plätze
sowie sonnengelbe Kapitäns- und Kaufmannshöfe. Erfahrene
Segelschoner. Alte Dampfer. Zwei Sprachen. Zwei Kulturen. Eine
Geschichte. 400 Jahre gehörte Flensburg zur dänischen
Krone. Das hinterlässt Spuren und bringt aufregende Vielfalt
für Stadt, Land und Fjord - bis heute.
Flensburg
ist eine Stadt, die nicht nur schöne Fassaden hat, sondern
auch viel Tiefgang: Theater und Kinos, Kneipen, Kabarett und Restaurants,
Hochschulen, Schulen, und Museen, Kirchen und Moscheen, Spitzensport,
Breitensport, Einkaufszentren, Einkaufsnischen - alles, was das
Leben braucht.
Flensburg...
...ist die Einkaufsstadt zwischen Hamburg und Kopenhagen.
Wer hier eine Shoppingtour unter-nimmt, profitiert vom einmaligen
Kultur-Mix, kann seine Tüte mit deutschen und dänischen
Trend-Artikeln füllen, durch glasgedeckte Passagen schlendern,
großstädtische Schaufenster be-wundern und sich in den
romantischen Höfen auf Entdeckungsreise begeben. Kuriose Tattoo-Shops,
kleine Spezialitäten-, Kunst-, Design- und Antiquitätenläden
beleben das Stadtbild und die Fantasie der Besucher.
Zur Weihnachtszeit
verwandeln die Flensburger ihre Stadt in ein wahrliches Glitzermeer.
Da duftet es verführerisch nach Zimt, Punsch und Bratwurst.
In kleinen Weihnachtsbuden präsentiert sich Handwerkskunst
und deutsches wie dänisches Design. Von Nord nach Süd,
von Markt zu Markt - eben quer durch die ganze Stadt.
Quer durch
die Stadt führt auch der berühmte Kapitänsweg.
Er startet am Museumshafen, der Landungsbrücke für alte
Segelschiffe, und führt vorbei am Schiffahrtsmuseum und dem
einzigen Rum-Museum Deutschlands. Wer den Gang entlang läuft
spürt, wie sich hier die Bürgerinnen und Bürgern
Flensburgs vor Jahrhunderten gefühlt haben müssen: Fässer
voll Rum, geteerte Takelage, salzige Luft. Die Hafenstadt betrieb
regen Handel - weltweit.
Heute ist
Flensburg die drittgrößte Stadt und der erfolgreichste
Produktionsstandort in Schleswig-Holstein. Aus Flensburg kommen
nicht nur die Punkte und die Revolutionärin der
Erotik Beate Uhse, sondern hier fertigt die größte
Silberwaren-Manufaktur der Welt, Robbe & Berking,
ihr edles Tafelsilber und die Flensburger Werft die berühmten
RoRo-Schiffe. Von hier kommt das berühmte Bier mit dem Plop!,
der edle Rum aus der Karibik, feines Papier, und, und, und...
Land und Fjord
Die Region um den Flensburg Fjord erzählt Geschich-ten aus
einer vergangen Zeit. Als Seefahrer noch fässerweise karibischen
Rum nach Flensburg brachten, alte Salondampfer ihre Passagiere
in die Stadt schifften und kaiserliche Yachten auf dem Fjord kreuzten,
mal unter dänischer, mal unter deutscher Flagge. Fünf
Schlösser und Burgen zeugen von prachtvollen Jahren, die
Stadt und Land Reichtum und kulturelles Erbe brachten.
Noch heute
ist eine Fahrt auf dem Flensburg Fjord ein unvergessliches Erlebnis.
Die dänische Küste auf der einen Seite und Deutschland
auf der anderen, segelt man heute zwischen den Kulturen, webt
ein gemeinsames kulturelles Netz aus dem Erbe der Geschichte.
Das macht die Menschen am Fjord so weltoffen und tolerant und
den Besuch so entspannt und wohltuend. Ob im Cityhotel oder in
einer der Wellness-Tempel mit Fjordblick, Flensburg und sein unverwechselbarer
Fjord bieten ein echtes Mehr an Erholung, Spaß und Kultur
- mit dem Fahrrad, mit dem Boot und zu Fuß!
Geographie
Flensburg
befindet sich im äußersten Norden des Bundeslandes
Schleswig-Holstein direkt an der deutsch-dänischen Grenze.
Nach Westerland auf Sylt und der Nachbarstadt Glücksburg
ist sie die drittnördlichste Stadt in Deutschland. Flensburg
liegt im inneren Winkel der Flensburger Förde, einer Ausbuchtung
der Ostsee, teils in einem Tal, teils auf umliegenden Höhen
wie dem Friesischen Berg und dem Marienberg. Das Ostufer Flensburgs
wird bereits zur Halbinsel Angeln gerechnet.
Die Stadt liegt etwa 20 m ü. NN. Die sich in einem Tal befindende
Altstadt liegt bei 12 m und der höchste Punkt der Stadt bei
63,7 m ü. NN. Die Stadtgrenze ist 32,0 km lang. Die größte
Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt von Norden nach Süden
7,6 km und von Osten nach Westen 9,6 km.
Nachbargemeinden
Folgende Gemeinden des Kreises Schleswig-Flensburg und der Region
Syddanmark grenzen an die Stadt Flensburg (sie werden nach dem
Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt):
Glücksburg (Amtsfreie Stadt), Wees (Amt Langballig), Maasbüll,
Hürup, Tastrup und Freienwill (alle Amt Hürup), Handewitt
(Amtsfreie Gemeinde), Harrislee (Amtsfreie Gemeinde) und Kommune
Aabenraa (dt. Apenrade) auf dänischer Seite der Flensburger
Förde
Stadtteile
Die Stadt Flensburg teilt sich in 13 Stadtteile, die sich wiederum
in insgesamt 38 statistische Bezirke gliedern.
Die Stadtteile sind Altstadt, Neustadt (dän. Nystaden), Nordstadt
(mit Klues), Westliche Höhe (mit Duburg), Friesischer Berg
(Friserbjerg), Weiche (Sporskifte), Südstadt, Sandberg (mit
Adelbylund), Jürgensby (Jørgensby), Fruerlund, Mürwik
(Mørvig), Engelsby und Tarup (mit Sünderup). Die Grenzen
der Stadtteile und Stadtbezirke entsprechen dabei nur selten den
Grenzen der früheren Landgemeinden bzw. den historischen
Kirchspielgrenzen auf dem alten Stadtfeld.
Die Flensburger
Förde
(dänisch: Flensborg Fjord) ist 40 bis 50 Kilometer lang (je
nach Abgrenzung zur Kieler Bucht) und hat von allen Förden
und fördeartigen Fjorden der Kimbrischen Halbinsel die größte
Wasserfläche. Sie bildet als langer Seitenarm der Ostsee
deren westlichsten Punkt. Sie ist ein sehr schönes Segelrevier,
und Segler aus vielen Ländern besuchen sie jedes Jahr. Die
Flensburg-Fjord-Regatta wird alljährlich ausgetragen. Am
innersten Ende liegt Flensburg, am östlichen Ufer der Innenförde
das Seebad Glücksburg mit seinem berühmten Wasserschloss.
Die Halbinsel Holnis ist die markanteste Landzunge der Förde
und ist (nach List auf Sylt) Deutschlands nördlichster Punkt.
Am Südufer der Außenförde sind die Küsten
meist steil, doch gibt es zahlreiche Badestrände. Langballigau
ist der einzige Fischereihafen. Ein Wahrzeichen ist die kleine
Kirche von Neukirchen, die wie ihr gegenüber liegendes Pendant
zu Kekenis (dän.: Kegnæs) von Herzog Johann dem Jüngeren
errichtet wurde. Weiter östlich liegt die Geltinger Bucht
mit einem ehemaligen Fährhafen, der heute als Marina genutzt
wird. Die landschaftlich eindrucksvolle naturgeschützte Geltinger
Birk markiert das östliche Ende der Förde.
Das nördliche Ufer der Förde und die beiden Ochseninseln
(dän.: Okseøer) gehören zu Dänemark. Der
schmale Sund bei Ekensund (dän.: Egernsund) verbindet die
Förde mit ihrer nördlichsten Bucht, dem Nübeler
Noor (dän.: Nybøl Nor). Hier befinden sich noch einige
bedeutende Ziegeleien sowie der Ort Gravenstein (dän.: Gråsten).
Zwischen dem Noor und der Außenförde liegt die Halbinsel
Broager Land mit der Gemeinde Broacker (dän.: Broager). Östlich
davon befinden sich die Düppeler Höhen. Die Stadt Sonderburg
(dän.: Sønderborg) ist nach Flensburg größter
Ort an der Förde. Hier trennt der Alsensund (dän.: Als
Sund) die Halbinsel Sundewitt von der Insel Alsen (dän.:
Als). Das Höruper Haff trennt die Halbinsel Kekenis vom übrigen
Alsen. Bei Alt Pöhl (dän.: Gammel Pøl) (Gemeinde
Lysabbel geht die Förde in den Kleinen Belt (dän.: Lille
Bælt) über.
Am Übergang zur Ostsee befindet sich der Leuchtturm Kalkgrund
am Südufer, am Nordufer der Leuchtturm Kekenis. Die Untiefe
Breitgrund (dän.: Bredegrund) markiert den Übergang
der Förde in die offene Ostsee.
Die Stadt
der zwei Kulturen
Zwei Länder,
zwei Küsten, zwei Kulturen. Flensburg lebte 400 Jahre unter
der dänischen Krone. Nach den Gesetzen gehörte man zum
Dänischen Reich, in Kultur und Sprache fühlte man sich
Deutschland verbunden. Es herrschte jedoch eine loyale Stimmung
gegenüber dem dänischen Staat und Königstreue war
verbreitet.
Nach 1864
gehörte Flensburg zu Preußen und später zum Deutschen
Reich. Bei der Volksabstimmung zur nationalen Zugehörigkeit
im Jahre 1920 stimmten schließlich 75% der Flensburger für
Deutschland.
Die dänische Minderheit organisierte sich nun mit einem dichten
Netz aus Vereinen und Institutionen, das nach 1945, als plötzlich
viele Bürger lieber dänisch als deutsch sein wollten,
noch enger wurde.
Heute ist
noch immer alles deutsch und dänisch, doppelt und gemischt,
zwei Kulturen schöpfen aus einer unglaublichen Vielfalt.
Etwas mehr als 20% der Bevölkerung Flensburgs gehört
zur dänischen Minderheit, die hier mit eigenen Schulen, Kindergärten,
Kirchen, Vereinen, einer Bibliothek, einer Zeitung und vielem
mehr vertreten ist. Man lebt in einem sehr fruchtbaren und harmonischen
Miteinander mit der deutschen Mehrheit und bewahrt das Dänische,
das Flensburg seinen besonderen Charakter verleiht.
Und apropos
Minderheiten: Aus ganz Europa treffen sich Minderheiten regelmäßig
hier, um mehr über das friedliche Miteinander der Kulturen
zu lernen. Die Federal Union of European Nationalities
und das European Center for Minority Issues (ECMI)
haben ihren Sitz in Flensburg. Jährlich findet der European
Minority Marathon, der YOU!MM in Flensburg statt,
bei dem jeder, der für ein gleichberechtigtes Miteinander
der Kulturen steht, mitlaufen kann.
Sprachen
In Flensburg
werden verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen. Neben hochsprachlichem
Deutsch (Standarddeutsch) sind dies der heimische niederdeutsche
Dialekt des Niedersächsischen (Plattdeutsch), Dänisch
und Sønderjysk (Plattdänisch). Nur wenige der aus
Nordfriesland zugewanderten Friesen sprechen heute noch ihr Nordfriesisch.
Die weit verbreitete Begüßungsanrede Moin Moin wird
der friesischen Sprache zugerechnet.
Eine Besonderheit ist das Flensburger Petuh (auch Petu). Petuh
verbindet Elemente von hochsprachlichem Deutsch, Niederdeutsch
und Dänisch. Diese Mundart wird nur noch von wenigen Flensburgern
gesprochen.
Flensburg
zu Wasser
Im 18. Jahrhundert
war Flensburg einer der bedeutendsten Handelshäfen für
die Schiffe der Westindienflotte. Vor 150 Jahren fand auf dem
Flensburger Fjord die erste Regatta der westlichen Ostsee statt,
und auch heute noch ist das maritime Angebot für See- und
"Seh"-Leute riesengroß und vielfältig.
Vor dem Schiffahrtsmuseum am Hafen startet im Sommer der älteste
Salondampfer Deutschlands, die Alexandra, zu ihren
Förderundfahrten. Auf Ausflugsschiffen kann man von Flensburg
nach Glücksburg oder auf die dänische Seite übersetzen.
Wer segelt, findet bis in den Flensburger Hafen hinein zahlreiche
Möglichkeiten, in Segelhäfen festzumachen. Wer das Segeln
hingegen lernen will, kann das in Deutschlands größter
und ältester Segelschule, der Hanseatischen Yachtschule,
direkt zwischen Flensburg und Glücksburg.
Maritime Höhepunkte sind schließlich die Regatten,
Wettfahrten und Hafenfeste, die im Sommer Segelsportler und Besucher
nach Flensburg ziehen. Im Mai wird mit der Rum-Regatta am Museumshafen
an die Zeiten der Westindienfahrt erinnert, im Juni treffen sich
die schlanken klassischen Yachten zu den Mittsommer Classics.
Abwechselnd finden das "Flensburger Dampf Rundum" im
Juli und die "Nautics" im August statt dann präsentieren
sich die qualmenden Schönheiten oder großen Windjammer
dem begeisterten Publikum.
Kreuzfahrtschiffe haben Flensburg als lohnenden Zielhafen für
sich entdeckt! Im Sommer 2005 machten die MS Bremen
und die MS Europa den Auftakt...
Fahrgastschiffe
auf der Flensburger Förde
Salondampfer
Alexandra
Rundfahrten auf der Flensburger Förde ab Flensburg
Kontakt: Telefon 0461-212 32
MS Viking
Flensburg - Glücksburg und Rund um die Ochseninseln
Kontakt: Bordtelefon 0174 - 15 85 555
MS Möwe
Förderundfahrten
Kontakt: Telefon 0461 - 62 945
MS Flora II
Hafen- und Strandfähre
Kontakt: Telefon 0177 - 55 11 114
MS Feodora
Langballigau - Sønderborg / Langballigau - Gråsten
- Glücksburg
Kontakt: Telefon 0172 - 45 16 791
Zahlen
und Daten von Flensburg
Flensburg
:
Die dritt
grösste Stadt in Schleswig - Holstein liegt direkt an der
Grenze zu Dänemark.
Campushalle
Flensburg Die Halle ist die Spielstätte der SG Flensburg-Handewitt
sowie Konzertveranstaltungshaus. Es werden ua Spieltermine und
Veranstaltungen präsentiert.
Die Marienhölzung-
Flensburgs Stadtwald
Die Marienhölzung,
FLensburgs Stadtwald, liegt im Westen der Fördestadt. Vornämlich
dient sie der Erholung und bietet eine Menge Möglichkeiten
zur Freizeitgestaltung. Die Marienhölzung umfaßt 150
ha, sie ist Teil eines gleichnamigen Landschaftschutzgebietes
und gleichzeitig Naherholungsgebiet.
Kennzeichnend
für die Marienhölzung ist ein ausgeprägtes Wegenetz(
22km) mit vielen Sitzgelegen- heiten und Wetterschutzunterständen.
Informationstafeln und ein Waldlehrpfad wurden 1990 von den Forstwirten
der Stadtförsterei in Zusammenarbeit mit der Waldjugend erstellt.
Hinzu kommen ein Kinderspielplatz, ein Balancierparcours, sowie
ein Wildgatter mit Schwarz-und Damwild. Ansäßig ist
außerdem das Flensburger Forsthaus, der Betriebshof der
Stadtförsterei und die Flenburger Gruppe der Deutschen Waldjugend.
Die Marienhölzung
liegt auf einer Stauchendmoräne der letzten Vereisung und
erreicht ihren höchsten Punkt bei 64 m ( höchster Punkt
im Stadtgebiet/ Sängerstein). Der Forst ist Rest eines großen
Waldgebietes, daß sich im Mittelalter von der Flensburger
Förde bis in die Marsch erstreckte. Durch den Wald fließt
ein Bach, die Marienau, die in die Flensburger Förde läuft.
DIe Bodenverhältnisse und der hohe Grundwasserspiegel haben
zu Sümpfen und Brüchen geführt. Typisch hierfür
die Baumartenzusammensetzung: Buche als Hauptbaumart, Eiche, Esche,
Erle, Kastanie,Kirsche, Ahorn, Ulme, Birke.
Außerdem
beherbergt die Marienhölzung ein historisches Waldrestaurant.
Neben dem Waldrestaurant steht eine große Eiche, die auf
200-250 Jahre geschätzt wird. Die Stieleiche wurde unter
der Nr.32 in das Naturdenkmalbuch der Stadt Flensburg eingetragen.
Auch geschichtlich
gibt es interessantes zu entdecken. Die Eddeboe, eine mittelalterliche
Burganlage hatte ihren Sitz in der Marienhölzung. Hintergrund
soll hier ein sagenumwobener Ritter um 1200 sein.
Insgesamt
gesagt, dieser kleine Erholungswald im Herzen Flensburg ist sehr
schön und hat eine Menge zu bieten.
Der Klueser Wald, auch Klueserieser Gehölz genannt, beginnt
im Norden der Stadt FLensburg, zählt aber zum Staatsforst,
daß heißt die Stadt FLensburg hat mit der Bewirtschaftung
nichts zu tun. Der Ursprung des Namens liegt an der Nähe
zum Flensburger Stadtteil Klues, obwohl nur etwa 10 % des Waldes
auf Flensburger Gebiet liegen. Der Wald erstreckt sich über
Wassersleben in Richtung Niehuus, somit liegt der überwiegende
Teil des Waldes auf dem Gebiet der Gemeinde Harrislee. Wassersleben.
Dieser Teil, ca. 76 ha des Klueser Waldes, wurde 1973 durch eine
Landesverodnung zum Erholungswald deklariert. Der Besitzer, in
diesem Fall das Land Schleswig-Holstein,wird darin verpflichtet,
der Bevölkerung ein Erleben des Walds durch besondere Einrichtungen,
von denen weiter unter die Rede ist, zu ermöglichen. Nur
der Teil des Waldes, der zum Ortsteil Wassersleben gehört,
gilt als Erholungswald; der Flensburger Teil ist schlicht Wirtschaftswald.
Ähnlich
wie in der Marienhölzung trifft man auch hier auf ein gutes
Wegenetz mit Wetterunsterständen und Bänken zur Erholung
Besonderer Vorteil ist hier, daß der Wald oft leer ist und
man den Geräuschen und Tönen des Waldes lauschen kann.
Dieser Umstand
wir jedoch häufig von Personen ausgenutzt, die den Wald zwar
als Erholungsraum schätzen, sich sonst aber um dessen Zustand
einen Dreck scheren. Sachbeschädigungen, Illegale Müllentsorgungen
(besonders auf den Parkplätzen Kluesrieser Weg und Alter
Kirchenweg), etc. sind leider keine Seltenheit. Geographisch liegt
der Wald im Nordosten der Gemeinde Harrislee. Dem Waldfreund werden
hier Einblicke in verschiedene Waldtypen gegeben: Die Nadelwälder
und Nadelmischwälder sind von Menschen angelegt worden. Naturnahe
Pflanzenbestände sind zu beobachten, in denen die gesetzlich
geschützte Stechpalme oft anzutreffen ist(Strauchschicht).
Die sehr artenreichen Strauchschicht ist geprägt durch zweiblättrige
Schattenblume, Adlerfarn, Siebenstern,usw. In Richtung Kupfermühle
und Wassersleben gehen die Forstflächen in Hangwälder
über. In die Hänge sind kleine Schluchten eingeschnitten,
in denen vielfach Bäche ihr Wasser zur Förde führen.
Weitere Besonderheiten
des Klueser Waldes ist die kürzlich neu angelegte Freizeitlichtung.
Dazu zählen neben der Grillanlage, nunmehr ein Naturspielplatz,
sowie ein kleiner Waldlehrgarten, der auf die Freizlichtung verlegt
worden ist. Die Freizeitlichtung stellt leider auch ein Problem
dar. Häufig entzünden "Waldromantiker" in
dieser Einrichtung offenes Feuer, lassen ihren Müll dort
liegen oder beschädigen Forstpflanzen und Erholungseinrichtungen.
Früher war es üblich, dass die Wegsperre am Alten Kirchen
in Niehuusfeld gewaltsam aufgebrochen wurde, um mit dem PKW den
Wald zu befahren. Dies ist durch diverse Sicherungsmaßnahmen,
die zum Teil auf meine Initative hin angelegt worden, nicht mehr
möglich. ES wurde eine Eisenschranke und ein stabiler Holzzaun
errichtet; seit dem herrscht Ruhe.
Dennoch bleibt das Rauchen und Feuer entzünden im Wald ein
Problem, ebenso das Nicht-Anleinen von Hunden. Aber dies ist ein
Umstand, der nicht nur auf den Klueser Wald beschränkt bleibt,
davopn dürften alle Wälder Deutschlands betroffen sein.
Der Autor fragt sich, ob es Gedanken-und Sorglosigkeit oder einfach
nur Dummheit ist, die diese Leute umtreibt.Dem Klueser Staatswald
angeschlossen, ist eine kleine Fläche Privatwald, in der
der Autor kürzlich eine wilde Müllhalde entdeckte, die
es sprichwörtlich in sich hatte: Die ganze Palette, von Sondermüll,
Sperrmüll, Hausmüll bis hin zu Schutt und sogar Tierkadavern,
wurde "erfolgreich" abgedeckt.
Wie sich herausstellte, lagerte der Müll, der teilweise sogar
vergraben war, offenbar jahrelang dort unbehelligt, ohne das der
Besitzer des Waldstückes etwas bemerkt haben will. Nach einer
Strafanzeige bei der Staarsanwaltschaft, einem Polizeieinsatz
und dem Tätigwerden des Ordnungsamtes Harrislee, konnte der
Müllberg schließlich weitesgehend beseitigt werden.
Wieviel Abfall noch tief im Boden lagert ist unbekannt. Durch
die örtliche Presse, die ebenfalls darüber berichtete,
gelangte der Vorfall auch an die Öffentlichkeit.
Bisher wurde
die insgesamt 109 ha große Fläche vom Förster
Gerd Kirschner betreut und zählte zum Staatsforst Flensburg,
der im Besitz des Forstamtes Nordfriesland war. Zuständig
war das Revier Handewitt. Kirschner wurde inzwischen und sein
Nachfolger ist Förster Schmidt vom Revier Glücksburg,
aus dem Forstamt Schleswig.(seit 1.8.2006) Inzwischen gibt es
keine Forstämter in Schleswig-Holstein mehr, sondern als
zuständige Behörde fungiert die Anstalt Landesforsten
Schleswig-Holstein.
Die Freizeitlichtung wird von der Gemeinde Harrislee betreut.