| Rendsburg
wurde um 1150 gegründet doch erst um 1199 als Reinoldesburch
schriftlich erfasst. Damals wurde sich oft um Rendsburg gestritten,
da die Stadt auf einer Insel der Eider lag und somit genau das Grenzgebiet
zwischen Schleswig und Holstein darstellte.
Um 1250 wurde jedoch auf einer Sitzung von 12 ritterbürtigem
Männern erklärt, dass Rendsburg eine holsteinische Stadt
sei.
Drei Jahre später, wurde das Stadtrecht von Rendsburg urkundlich
erwähnt.
Im Jahre 1286 wurde Rendsburg von einer großen Feuersbrunst
heimgesucht, die viele Häuser zerstörte. Die Stadt erholte
sich jedoch relativ schnell von dieser Miesere, sodass die Stadt
schon 1 Jahr später mit einigen Neuaufbauten began. Unter
anderem wurde die noch immer bestehende und historisch wichtigste
Kirche in Rendsburg gebaut, die Marienkirche.
Im Jahr 1460
wurde Rendsburg unter den Herzog von Schleswig und Holstein König
Christian der erste unter dänischem Herschaftsbereich eingegliedert.
Im Jahre 1566 ist der Bau des rendsburger Rathauses am altstädter
Markt abgeschlossen.
Im dreißig
jährigen Krieg steht die Stadt unter kaiserlich-deutscher
Herrschaft, wird jedoch 1644 von schwedischen Truppen belagert.
Im Jahr 1665 wird Rendsburg als Garnisionsstadt anerkannt.
1777-1784 wurde der sog. Eiderkanal gebaut, um Rendsburg wirtschaftlich
attraktiver für den Schiffsverkehr zu machen.
Um 1813/1814 wird Rendsburg aufgrund des napoleanischen Feldzuges
von Schweden und Russen belagert.
Im Bürgerkrieg
gegen Dänemark 1848 zählt Rendsburg zu eine der strategisch
wichtigsten Städten überhaupt.
Schleswig-Holsteinisches Landestheater und Sinfonieorchester
www.sh-landestheater.de
- 04331 23447
Elektromuseum
E-ON Hanse
www.eon-hanse.com
- 04331 182464
Heimatstube
Kreis Gerdauen
www.kreis-gerdauen.de
- 04331 41447
Jüdisches
Museum Rendsburg und Dr.-Bamberger-Haus
- 04331 25262
Das Dr. Bamberger-Haus
und Jüdisches Museum in Rendsburg
Die frühere
Synagoge (1844/45 erbaut) mit Mikwe (Ritualbad) und die frühere
Tal-mud-Tora-Schule aus den 1830er Jahren beherbergen seit 1985
bzw. 1988 eine kulturelle Begegnungsstätte und eines der
wenigen jüdischen Museen im norddeutschen Raum.
Während
im ehemaligen Betsaal und in den Ergänzungsbauten am Hof
Wechselausstellungen und Veranstaltungen stattfinden, sind in
den Nebenräumen des Bades und im Schulgebäude Teile
der ständigen Sammlungen ausgestellt, nämlich die Ausstellung
"Jüdische Künstler - jüdische Themen"
und eine Dokumentation zur Geschichte des Judentums in Schleswig-Holstein.
Auf der Frauenempore und in der ehemaligen "Wintersynagoge"
nebenan beschäftigt sich eine weitere Sammlung mit der religiösen
Kultur. Zu allen Sammlungen haben Überlebende aus Schleswig-Holstein
mit Gegenständen und Dokumenten beigetragen.
Das Museum
befindet sich seit 1985/88 in den Gebäuden der früheren
jüdischen Gemeinde Rendsburgs, der Synagoge mit dem Ritualbad
(Mikwe) und der Talmud-Tora-Schule aus der ersten Hälfte
des 19. Jahrhunderts. Zentrum des Museums ist der Betsaal mit
seiner authentischen Atmosphäre. Nach der Pogromnacht von
1938, in der der Toraschrein gesprengt wurde, mußte der
Komplex an eine Fischräucherei verkauft werden. 1991 wurde
das Museum durch zwei Häuser (Julius-Magnus-Haus) am Innenhof
erweitert, die für Sonderausstellungen, Bibliothek, Medienraum
und Archiv genutzt werden. Die Gebäude erinnern mit ihren
Namensträgern an bekannte Rendsburger Bürger, die als
Juden verfolgt und in den Suizid getrieben wurden, an den Arzt
Dr. Ernst Bamberger und an den letzten Gemeindevorsteher Julius
Magnus, stellvertretend zum Gedenken an alle Rendsburger jüdischen
Glaubens und jüdischer Herkunft.
Zur Geschichte der Rendsburger Juden
Seit 1692
durften Juden sich in Rendsburg/Neuwerk auf Grund eines königlichen
Privilegs niederlassen. Voraussetzung war der Bau eines Hauses.
War diese erfüllt, erhielten sie das eingeschränkte
Ortsbürgerrecht und waren damit ungleich besser gestellt
als die Schutzjuden. Zur Bauzeit der zweiten Synagoge (1844/45)
umfasste die Gemeinde ca. 300 Mitglieder. 1695 wurde der Friedhof
in Westerrönfeld angelegt. Schon vor der Nazizeit wurde die
Gemeinde durch Abwanderung stark reduziert. An der Gedenkwand
im Hof wird der als Juden verfolgten Rendsburger Bürgerinnen
und Bürger gedacht.
Weitere Einrichtungen im Jüdischen Museum Rendsburg und Dr.
Bamberger-Haus
Die Bibliothek:
Die etwa 6000 Bände umfassende Präsenzbibliothek zur
jüdischen Geschichte und Kultur ist für jedermann zugänglich
(Telefonische Anmeldung erbeten).
Das Gästeatelier:
Seit 1985 können bildende Künstler und Literaten als
Stipendiaten des Landes S-H für einige Monate hier an einem
jüdischen Thema arbeiten. Zur Zeit werden allerdings keine
Stipendien vergeben.
Dr. Bamberger-Haus
Nach der Progromnacht
von 1938 musste die Synagoge an eine Fischräucherei verkauft
werden. Nach der Restaurierung erhielt das Haus den Namen des
Rendsburger Arztes Dr. Ernst Bamberger, der als Jude verfolgt
und in den Selbstmord getrieben wurde.
Julius-Magnus-Haus
Die Erweiterungsbauten
am Innenhof tragen den Namen des letzten Gemeindevorstehers. Im
Sommer 1942 nahmen Julius und Frieda Magnus sich das Leben, als
ihre Deportation bevorstand.
Jüdisches Museum Rendsburg und Dr. Bamberger-Haus
Stiftung Schleswig-Holsteinische
Landesmuseen Schloss Gottorf
Prinzessinstraße 7 - 8
24768 Rendsburg
Tel. 04331 - 25262
Fax 04331 - 24714
Sie finden das Museum in der Nähe des Paradeplatzes im Stadtteil
Neuwerk. Bitte beachten Sie die Hinweisschilder.
Parkplätze
(mit Parkscheibe für 2 Stunden) finden Sie in den anliegenden
Straßen; in der Baron- und Herrenstraße ohne Begrenzung.
Eintritt:
3 €, ermäßigt 2 €
Gruppen: 2 €, Schüllergruppen 1 €
Neue Öffnungszeiten:
täglich außer Mo. 12 - 17 Uhr
Für Gruppen nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten
(gegen besondere Gebühr)
www.juedisches-museum-rendsburg.de
Galerie Jevenstedt
www.marktplatz-jevenstedt.de
- 04337 91700
Stadtbücherei
Rendsburg
stabue.azdaks-huette.de
- 04331 334964
Christkirche
www.christkirche-rendsburg.de
- 04331 22442
Kulturnetz
Schleswig - Holstein
Willkommen
bei Kunst in der Carlshütte
Kunst in der
Carlshütte (KiC) ist ein Kunst- und Kulturzentrum in Büdelsdorf
(Schleswig-Holstein), das über unvergleichliche Spielstätten
verfügt: die riesigen Hallenschiffe einer alten Gießerei,
ein großes Parkgelände und charmante Gebäude aus
der Zeit um 1900.
KiC ist ist aber vor allem ein Ort, an dem sich Kunst in ihrer
ganzen Vielfalt zeigt, an dem es mal laut und fröhlich, mal
leise zugeht, wo sich ganz unterschiedliche Perspektiven auf das
Leben begegnen.
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